4 Verhaltensweisen, mit denen Sie garantiert Sympathiepunkte sammeln

Klar, als Führungskraft brauchen Sie Know-how, Standing, Entscheidungsfreude und ein gewisses Maß an natürlicher Autorität. Diese Eigenschaften allein sind bereits eine solide Basis, um Ihren Job gut zu machen. Wenn Sie allerdings zusätzlich noch ein Sympathieträger sind, können Sie sicher sein, dass Ihre Mitarbeiter gern und motiviert für Sie arbeiten. Denn unter dem Strich können Sie als Führungskraft bei Ihren Mitarbeitern vor allem auf der emotionalen Ebene Punkte machen.

1. Lächeln Sie öfter

Weibliche Führungskräfte werden damit weniger Probleme haben. Denn als Frau sind Sie in der Regel bereits als Kind auf Freundlichkeit und Verbindlichkeit gepolt worden. Lächeln als schnelles und klares Sympathiesignal gegenüber dem anderen ist dafür unerlässlich.

Männer tun sich hier oft etwas schwerer. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass Männer generell weniger lächeln als Frauen. Dieses Verhaltensrelikt stammt noch aus grauer Vorzeit, als Männer oft als Einzelgänger auf der Jagd waren und Frauen in der Höhle in Gruppen soziale Kontakte pflegten.

Keiner erwartet, dass Sie permanent lächelnd durch die Büroflure laufen. Wenn Sie einen Mitarbeiter grüßen, bei der Eröffnung eines Meetings oder einer Präsentation ist ein Lächeln jedoch der Türöffner schlechthin und schafft soziale Bindung. Ihr Gegenüber weiß jetzt sofort, ohne dass Sie ein Wort sagen: Er oder sie mag mich, ich bin willkommen.

Ihr Lächeln muss ehrlich sein und von Herzen kommen. Zähnefletschende seelenlose Grinser kennen Sie sicher auch. Wenn Sie das Gefühl haben, das Lächeln erzwingen zu müssen, dann lassen Sie es lieber. Denn Ihr Gegenüber spürt unterbewusst sofort, ob Sie es ehrlich meinen. Tipp: Ein Lächeln „hört“ man sogar am Telefon.

2. Merken Sie sich Namen

Jeder Mensch hört am liebsten seinen Namen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Namen Ihrer Mitarbeiter immer wieder einmal nennen. Sagen Sie nicht nur freundlich lächelnd „Guten Morgen!“, wenn Sie Ihre Mitarbeiterin auf dem Gang treffen, sondern „Guten Morgen, Frau Meier!“. Das wirkt verbindlicher.

3. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Gesprächspartner

Wenn Sie ein Gespräch mit Ihrem Mitarbeiter oder auch einer anderen Person führen, muss Ihr Gegenüber in diesem Augenblick die wichtigste Person für Sie sein, die es gibt. Konzentrieren Sie sich nur auf sie. Lassen Sie sich von Ihrer Umgebung nicht ablenken, schauen Sie nicht auf Ihr Handy oder auf Ihre Uhr. Die größte „Abwertung“, die Sie einem Gesprächspartner angedeihen lassen können, ist Desinteresse. Und das signalisieren Sie, wenn Ihnen in diesem Moment Nebensächlichkeiten wichtiger sind als er.

4. Merken Sie sich persönliche Details

Im Idealfall wissen Sie nicht nur die Namen Ihrer Mitarbeiter, sondern z. B. auch die Namen der Kinder und fragen im Anschluss an das nächste Feedbackgespräch z. B.: „Wie geht es Ihrem Sohn, Uwe? Macht er nicht dieses Jahr Abitur?“ Oder: „Was machen Ihre Pläne zu Ihrer USA-Reise?“ Schon haben Sie weitere Sympathiepunkte gesammelt, weil Sie Ihrem Mitarbeiter das Gefühl geben, dass er Ihnen auch als Mensch wichtig ist.

Wenn Sie sich diese Informationen schlecht merken können, dann machen Sie sich im Anschluss an das Gespräch in Stichpunkten kurze Notizen dazu. Legen Sie für jeden Mitarbeiter ein Dokument in Ihrem Tablet oder Smartphone an, und rufen Sie die Informationen kurz ab, bevor Sie ins Gespräch gehen.